Back to the roots - Fachwerkhaus mit Atelier in Bad Oeynhausen

Gesamtansicht mit Zugangsbereiche im EG und 1. OG
Gesamtansicht mit Zugangsbereiche im EG und 1. OG
Verbindung von historischen und modernen Gebäudeelementen.
Verbindung von historischen und modernen Gebäudeelementen.
Außenansicht aller Gewerbereinheiten mit Zugangsbereich (EG Praxis, 1. OG Atelier/Architekturbüro)
Außenansicht aller Gewerbereinheiten mit Zugangsbereich (EG Praxis, 1. OG Atelier/Architekturbüro)
Zugangsbereich zum 1. OG
Zugangsbereich zum 1. OG
Herzlich Willkommen - Entreébereich im Dachgeschoss.
Herzlich Willkommen - Entreébereich im Dachgeschoss.
Zugangsbereich mit Stahltreppe vom DG in Spitzboden.
Zugangsbereich mit Stahltreppe vom DG in Spitzboden.
Offene und lichtdurchflutete Arbeitsräume im Architekturbüro.
Offene und lichtdurchflutete Arbeitsräume im Architekturbüro.
Gut strukturierter Arbeitsraum mit integrierter Küchennische.
Gut strukturierter Arbeitsraum mit integrierter Küchennische.
Akzentuierter Handlauf im Spitzboden, mit Blick Archiv und Besprechungsraum.
Akzentuierter Handlauf im Spitzboden, mit Blick Archiv und Besprechungsraum.
Natürliche und künstliche Lichtquelle für eine Wohlfühlatmosphäre im Aufenthaltsraum.
Natürliche und künstliche Lichtquelle für eine Wohlfühlatmosphäre im Aufenthaltsraum.
Ideales Lichtklima im Besprechnungsraum, ergänzt durch Leuchten von Louis Poulsen.
Ideales Lichtklima im Besprechnungsraum, ergänzt durch Leuchten von Louis Poulsen.
Charakteristischen Materialien und Proportionen ergänzen das Erlebnis im Denkmal.
Charakteristischen Materialien und Proportionen ergänzen das Erlebnis im Denkmal.
Vollausgestattete Einbauküche im Spitzboden mit Küchenfronten aus Zement.
Vollausgestattete Einbauküche im Spitzboden mit Küchenfronten aus Zement.
Barrierefreier Zugang mit Option eines Treppenlifters.
Barrierefreier Zugang mit Option eines Treppenlifters.

Vor inzwischen mehr als siebzig Jahren traf Karl Ottensmeyer, Spross einer alteingesessenen westfälischen Bauernfamilie, eine wahrhaft zukunftsweisende Entscheidung: Er wurde nicht Bauer, sondern Architekt und gründete das Büro, das man heute als Architekten Bökamp kennt. Wir finden, er hat das gut gemacht und sind ihm dankbar dafür. Dankbar sind wir ihm auch für die Verbundenheit mit dieser Gegend, aus der wir stammen und die uns sehr am Herzen liegt.

 

Seit Langem war es unser Traum, unseren bäuerlichen Wurzeln Referenz zu erweisen. Dieser Traum ist 2020 wahr geworden: Nach über 150 Jahren sind wir mit unserem Unternehmen in einen Bauernhof zurückgekehrt. Nicht in den Hof der Familie Ottensmeyer, der einst im heutigen Bad Oeynhausener Kurpark lag, sondern in den letzten erhaltenen Colon-Hof der Familie Bretthauer, ebenfalls in Bad Oeynhausen gelegen.

 

Dieses altehrwürdige, denkmalgeschützte Gebäude haben wir in langwieriger und sorgfältiger Arbeit um- und ausgebaut. Zunächst die Deele und acht weitere Räume, ab 2019 dann das Dachgeschoss mit der Absicht, dort den neuen Unternehmensstandort der Architekten Bökamp zu etablieren.

 

Besonderes Augenmerk beim Ausbau des Dachraums lag auf der behutsamen Einfügung der modernen Elemente in den denkmalgeschützten Bestandsbau. Darunter fallen – in Abstimmung mit der Denkmalbehörde – die Schaffung eines neuen Eingangs an der Ostseite des Gebäudes und eines barrierefreien Zugangs über einen Treppenlifter. Dabei ist es uns gelungen, den Prozess der Gestaltung, das Nebeneinander historischer und moderner Gebäudeelemente mit ihren charakteristischen Materialien und Proportionen sichtbar und für den Besucher erlebbar zu machen.

Da die Lichtverhältnisse mit der Aufenthaltsqualität eines Raumes untrennbar verbunden sind, haben wir auch beim Umgang mit den natürlichen und künstlichen Lichtquellen nichts dem Zufall überlassen. Mit den hochwertigen Leuchten von Louis Poulsen haben wir für unsere Kunden und Mitarbeiter ein ideales Lichtklima geschaffen.

 

Mit großem Respekt für seine historischen Wurzeln haben wir das denkmalgeschützte Gebäude unweit des Bad Oeynhausener Kurparks energetisch hochwertig, in ökologisch nachhaltiger Bauweise und unter Verwendung der entsprechenden Baumaterialien für uns nutzbar gemacht. Dabei haben wir gezeigt, wie man den Anforderungen des 21. Jahrhunderts in einem historischen Bau aus dem 19. bzw. 20. Jahrhundert gerecht werden und ein ideales Umfeld für modernes Arbeiten schaffen kann.